Der erweiterte Vorstand SVP-SEE/UDC-LAC empfiehlt:

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JA zu den Fusionen von Courlevon-Jeuss-Lurtigen-Salvenach-Murten.

Diese Fusion wird zu einer effizienteren und stärkeren politischen Gemeinde führen – auch gegenüber dem Kanton. Die Herausforderungen in den Bereichen Finanzen, Informatik, Recht, Soziales, Gesundheit, Umwelt, Technik, Politik und Wirtschaft lassen sich nur mit starken Verwaltungsstrukturen bewältigen. Hingegen sollen die Dörfer unbedingt ihre Identität, ihre Geschichte und ihren Stolz behalten. Lebendige Dorfvereine sind dazu ganz wichtige Organisationen.

 

NEIN zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

Die Pauschalbesteuerung ist das einfachste und wirkungsvollste Besteuerungssystem für reiche Ausländer, die in der Schweiz wohnen, weil sie sich hier wohl und sicher fühlen. Da die echten Einkommens- und Vermögensdaten aus den Herkunftsländern, sei dies Afrika, Asien oder Amerika kaum geliefert werden, ist die Pauschalschätzung immer noch das beste System. Linker Neid hilft da nicht weiter. Ohne Pauschalbesteuerung verlöre die Schweiz diese Standortattraktivität und würde in kürzester Zeit den Wegzug vieler Reichen verursachen. Durch den Verlust dieser Steuereinnahmen entstünden Finanzlöcher auf allen Ebenen. Wirtschaft, Tourismus, Berggebiete, Grossveranstaltungen und soziale Institutionen hätten ein böses Nachsehen und wir alle noch höhere Steuern oder Sparpakete am Hals.

 

NEIN zur ECOPOP-Initiative.

Im Gegensatz zur angenommen Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 will ECOPOP einen maximalen fixen Plafond der Zuwanderung von 0,2 %. Dabei werden die Interessen unserer Wirtschaft völlig ausgeblendet. Und wie sollen denn die Grenzen nach einer bestimmten Zeit dicht gemacht werden, wenn die 0.2 % erreicht sind? Dass in unserer Verfassung geschrieben sein soll, dass sich die Schweiz in fremden Ländern einmischen soll bezüglich Einwohnerzahl, natürlicher Grundlagen und Familienplanung ist irreal. Gut gemeint ist eben voll daneben.

 

NEIN zur Gold-Initiative.

Diese will keine weiteren Goldverkäufe, will die Goldreserven vollständig in der Schweiz lagern und den Goldanteil des Nationalbankvermögens auf mindestens 20 % fixieren. Werthaltige Reserven sind das Fundament jeder stabilen Währung und mit Goldreserven kann die Schweiz das Volksvermögen und die Handlungsfreiheit auch in schwierigen Zeiten sichern. Dass ab dem Jahr 2000 unglaubliche 60 % unseres Goldbestandes für aus heutiger Sicht miserable Preise unnötigerweise gegen Fremdwährungen verkauft wurden, ist wohl der grösste strategische Schildbürgerstreich in der moderneren Schweizergeschichte. Die Gegenreaktion mit der Gold-Initiative hat aber einen Hacken: da zeitweise zur Sicherstellung des 20 %-Anteils neues Gold zugekauft werden müsste, aber gleichzeitig die Goldreserven absolut unverkäuflich wären, wüchse mit der Zeit der Goldbestand und blockierte zunehmend die Handlungsfreiheit der Nationalbank.